Inszenierungen von Sichtbarkeit in mittelalterlichen Bildkulturen

Artikelnummer: 978-3-496-01595-6

Mittelalterliche Bildkonzepte und -praktiken waren oft darauf ausgelegt, dass Bilder nicht permanent sichtbar sind. Die Autor_innen entwerfen in dem Buch ein kunsthistorisches Panorama – vom Schmuckanhänger und Gewand über das Reliquiar bis hin zum Mosaik

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Für moderne Kunstbetrachter ist die Sichtbarkeit und Zugänglichkeit von Bildern etwas Selbstverständliches. Das war nicht immer so. Besonders mittelalterliche Bildkonzepte und -praktiken waren häufig darauf ausgelegt, dass Bilder nicht permanent sichtbar sind. So wurden z. B. die Flügel von Altären nur zu bestimmten Gelegenheiten geöffnet. Mittelalterliche Bildinszenierungen bezogen die Spannung zwischen Präsenz und Blickentzug sowie Licht und Dunkel gezielt mit ein. Die Autor_innen entwerfen in dem Buch ein kunsthistorisches Panorama – vom Schmuckanhänger und Gewand über das Reliquiar und Tafelbild bis hin zu Mosaik und Wandmalerei – und deuten so Konzepte einer spezifisch mittelalterlichen Sichtbarkeit von Bildern.
Illustrationen
7 s/w-Abbildungen und 90 Farbabbildungen
Seiten
340
Auflage
1. Auflage
Erscheinungsjahr
2018
Sprache
Sprache des Textes: Deutsch
Warengruppe
Hardcover, Softcover / Kunst/Kunstgeschichte
Typ
Hardcover
Format
24,5 cm x 17,8 cm x 2,5 cm
Erscheinungsdatum
22.06.2018
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